17 Prozent weniger Gewinn
Sanierung und Finanzkrise bremsen BMW aus

Der Autobauer BMW hat im ersten Quartal wegen Belastungen durch die internationale Finanzkrise und Kosten für den geplanten Stellenabbau einen deutlichen Gewinnrückgang verbucht.

HB MÜNCHEN. Das Vorsteuerergebnis brach im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 24,8 Prozent auf 641 Millionen Euro ein, wie das Unternehmen am Dienstag in München mitteilte. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) gab um 9,3 Prozent auf 827 Millionen Euro nach. Die Sondereffekte beliefen sich auf 236 Millionen Euro. Unterm Strich sackte der Gewinn um 17 Prozent auf 487 Millionen Euro ab. Der Umsatz legte dagegen um 11,2 Prozent auf 13,285 Milliarden Euro zu.

BMW hatte bereits vergangene Woche vor Belastungen in Höhe von 236 Millionen Euro gewarnt. Zur Begründung hieß es, im Zuge der Finanzmarktkrise seien vor allem in Nordamerika die Preise für Gebrauchtwagen gesunken und damit auch die Erlöse für Autos, die aus Leasingverträgen zurückkommen. BMW muss nun für Kreditausfälle und mögliche Wertminderungen bei Leasingfahrzeugen Geld zur Seite legen. Hinzu kamen Kosten für den geplanten Stellenabbau in Höhe von 40 Millionen Euro. BMW will bis 2012 sechs Milliarden Euro Kosten einsparen und hatte im Zuge dieses Programms Ende Februar auch den Abbau von 8100 Arbeitsplätzen angekündigt.

Weil sich das operative Geschäft positiv entwickelte, hielt Konzernchef Norbert Reithofer an der Prognose für das Gesamtjahr fest: Beim Ergebnis vor Steuern strebe BMW nach wie vor an, den bereinigten Vorjahreswert von 3,78 Milliarden Euro zu übertreffen. Alle drei Marken sollen weitere Absatzrekorde erzielen.

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