1 000 Stellen sollen im Gesamtkonzern abgebaut werden
MAN setzt auf neue Jobs in Osteuropa

Der Münchner Nutzfahrzeug- und Maschinenbaukonzern MAN AG wird nach Angaben ihres Vorstandsvorsitzenden Rudolf Rupprecht künftig weiterhin kostenintensive Arbeitsplätze ins Ausland, vor allem nach Osteuropa, verlagern.

HB MÜNCHEN. Während 2003 die Mitarbeiterzahl im Inland um über 4% bzw 1 881 Stellen auf 41 497 gesunken ist, blieb die Zahl der Beschäftigten im Ausland mit 22 661 nahezu konstant. "Bei weiter schwachem Wachstum und den aktuellen Rahmenbedingungen wird es unvermeidlich sein, dass sich dieser Prozess weiter fortsetzt", sagte Rupprecht am Dienstag in München. Die EU-Osterweiterung dürfte diesen Prozess nach einer gewissen Übergangsfrist noch beschleunigen, so Rupprecht.

Der durch die Verlagerung von Stellen mögliche Kostenmix werde aber auch neue Märkte erschließen, alte bewahren und damit noch weiter gehende Beschäftigungseinbrüche abfedern, erklärte Rupprecht. Für das laufende Jahr bekräftigte Rupprecht seine frühere Aussage, wonach rund 1 000 Stellen im Gesamtkonzern abgebaut werden sollen. Für die Bereiche Bus-Fertigung in Salzgitter, die MAN Technologie sowie die Produktion von Bogendruckmaschinen gebe es "nachlaufendes Potenzial" beim Stellenabbau. Die Maßnahmen seien aber bereits im Vorjahr angekündigt worden.

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