3000 Mitarbeiter im Zivilflugzeugbau gesucht
Boeing schafft erstmals seit 2001 neue Jobs

Der US-Flugzeugbauer will bis Ende des Jahres viele neue Arbeitskräfte einstellen. Die meisten Stellen würden in den Flugzeugwerken für Zivilflugzeuge entstehen, teilte Boeing mit.

HB SEATTLE. Eingestellt würden auch Ingenieure, die an dem neuen Modell 7E7 „Dreamliner“ arbeiten sollten. Andere Jobs entstünden im Rüstungsbereich.

Es sind die ersten Neuanstellungen bei Boeing seit den Anschlägen vom 11. September 2001. Danach hatte das Unternehmen 42 000 Stellen gestrichen. 1998 waren bei dem Rivalen von Airbus noch 238 600 Angestellte beschäftigt. Am 1. Juli waren es noch rund 157 000.

Boeing hatte in dieser Woche berichtet, es seien Vorverträge für die Lieferung von mehr als 200 Maschinen des neuen Typs 7E7 im Jahr 2008 geschlossen worden. „Wir haben zwei Dutzend akzeptierte Angebote“, sagte Randy Baseler, Vizepräsident der Marketingabteilung für gewerbliche Boeing-Flugzeuge. Bisher haben vier Fluggesellschaften bekannt gegeben, dass sie den Kauf von 7E7-Maschinen planen. Im Spätsommer oder Frühherbst würden Aufträge von All Nippon und vielleicht von Air New Zealand eingehen, kündigte Baseler an.

Mit einem Vergleich hat Boeing die Sammelklagen wegen Diskriminierung beigelegt. Bis zu 29 000 gegenwärtige und frühere Mitarbeiterinnen im Großraum Seattle warfen Boeing vor, ihnen gleiche Entlohnung und andere Beschäftigungsmöglichkeiten vorenthalten zu haben. Der Luftfahrtkonzern zahlt nun insgesamt zwischen 40,6 Mill. und 72,5 Mill. Dollar an die Kläger und kündigte an, seine Leistungsbeurteilungen, Gehaltsüberprüfungen und Beförderungen zu verbessern.

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