"75 Prozent an Phoenix ein Muss"
Conti bleibt im Übernahmepoker hart

Der Reifenhersteller und Autozulieferer Continental hält im Übernahmepoker um den Konkurrenten Phoenix an seinem bisherigen Angebot fest. Sollte Conti bis Montag die angestrebten 75 Prozent an Phoenix nicht erhalten, ist die Übernahme nach Worten von Conti-Chef Manfred Wennemer gescheitert.

HB HANNOVER. „Wir haben beschlossen, weder den Preis zu erhöhen, noch die Angebotsschwelle zu senken“, sagte Wennemer am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters. Auf die Frage, ob die Übernahme dann gescheitert ist, wenn Conti die angestrebten 75 % an Phoenix nicht erhält, antwortete Wennemer: „Genau so ist es.“ Die Annahmefrist des am 26. April gestarteten Angebots läuft noch bis Montag. Conti hätte deshalb noch bis zu diesem Freitag das Angebot an die Aktionäre ändern können.

Wennemer zeigte sich dennoch zuversichtlich, die 75 % am Montag zu erreichen. Vielleicht habe dann auch der letzte begriffen, dass das vorgelegte Angebot fair sei. Deshalb gebe es auch keinen Anlass, das Angebot zu erhöhen. Derzeit hält Conti 58,75 % an Phoenix.

Conti benötige eine Dreiviertelmehrheit bei Phoenix, um die erwarteten Synergien heben zu können, bekräftigte Wennemer. „Wir haben ohne die 75 % nicht den Handlungsspielraum, den wir brauchen.“ Mit dem Erwerb von Phoenix will Conti seine Tochter ContiTech zu einem der weltweit führenden Anbieter von Kautschuk- und Kunststofftechnologien machen. Nach der erfolgreichen Integration binnen zwei Jahren, zog Wennemer in einem Reuters-Interview Mitte Juni einen Börsengang von ContiTech in Betracht.

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