800 Jobs bedroht
HDH steht Rosskur bevor

Die Firmengruppe Heitkamp-Deilmann-Haniel (HDH) in Herne steht vor tief greifenden Veränderungen. Der neue Firmenchef Jochen Rölfs erklärte, allein in Deutschland seien 800 Arbeitsplätze betroffen.

HB HERNE. Rölfs meinte, nur durch harte Maßnahmen könnten die Weichen für eine erfolgreiche Weiterführung der Unternehmensgruppe gestellt werden könnten. Der Unternehmensberater hatte seinen Vorgänger Gerhard Gördes erst in der vergangenen Woche abgelöst.

Das Geschäftsfeld Schlüsselfertiges Bauen mit 200 Mitarbeitern will Rölfs aufgeben, den Gleisbau (Heitkamp Rail) mit 343 Mitarbeitern verkaufen. Auch von der kanadischen Bergbaugesellschaft Redpath (1050 Mitarbeiter) will sich die Unternehmensgruppe trennen. Die Hauptverwaltung in Wanne-Eickel (180 Mitarbeiter) wird danach um mindestens die Hälfte verkleinert. Das Betonfertigteilewerk in Dorsten (219 Mitarbeiter) soll verkauft oder stillgelegt werden. Der Konzern beschäftigt 7400 Mitarbeiter, davon 4560 in Deutschland. Im vergangenen Jahr erzielte er einen Umsatz von 846 Millionen Euro.

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