Abgasaffäre im VW-Konzern
Audi-Chef in Nöten

PremiumDie Aufarbeitung der Dieselaffäre kommt bei der VW-Tochter nur langsam voran. Jetzt sorgt ein neuer Fall für Unruhe. Dass Audi-Chef Rupert Stadler seinen neuen Fünf-Jahres-Vertrag nicht erfüllen wird, gilt als ausgemacht.

Frankfurt, DüsseldorfIn den zehn Jahren als Audi-Chef hat Rupert Stadler einige Erfahrungen gesammelt. Wie schnell ihn seine Worte aus der Rede auf der Hauptversammlung eingeholt haben, dürfte aber auch ihn überraschen. Überwunden, so sagte der Manager Mitte Mai vor den Aktionären, sei die Dieselkrise nicht. Zwei Wochen später musste die Volkswagen-Tochter bei den Behörden beichten, dass bei weiteren Modellen die Abgaswerte manipuliert wurden. Die Affäre hält Audi – und damit auch Stadler – fest im Griff.

Betroffen sind die Modelle A7 und A8, bei denen aus Sicht von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt eine illegale Abschaltfunktion installiert worden ist....

 
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