Absatz bleibt hinter Vorjahr zurück
Mercedes-Stern hat an Leuchtkraft verloren

Der deutsch-amerikanische Autobauer Daimler-Chrysler hat im Oktober wegen der Absatzflaute in Deutschland weltweit weniger Modelle der Marken Mercedes-Benz und Smart verkauft als im entsprechenden Vorjahresmonat.

HB STUTTGART. Die Mercedes Car Group, zu der auch der Luxuswagen Maybach gehört, habe im Oktober 107 700 Pkw verkauft, knapp ein Prozent weniger als im Jahr zuvor, teilte der Autokonzern am Freitag in Stuttgart mit. „Damit hat das Unternehmen den Trend der vergangenen Monate fortgeschrieben und sich bei stagnierenden Märkten weltweit gut behauptet“, kommentierte Daimler-Chrysler die Zahlen. In Deutschland lag der Absatz mit 33 500 Einheiten um vier Prozent unter Vorjahr.

Vor drei Wochen war die Mercedes Car Group von ihrem Ziel abgerückt, den Absatz im laufenden Jahr stabil zu halten. Die Verkaufszahlen könnten leicht sinken, hieß es, der Umsatz und der Gewinn sollten aber konstant gehalten werden. In den ersten zehn Monaten des Jahres seien 1,022 Mill. Mercedes-Benz und Smart verkauft worden, teilte Daimler-Chrysler mit. Das waren zwei Prozent weniger als im gleichen Zeitraum 2002.

Von der Marke Mercedes-Benz wurden im Oktober 96 400 Pkw und damit 0,7 % weniger als im vergangenen Jahr verkauft, auf dem heimischen Markt verbuchte die Oberklasse-Marke mit 30 200 Stück ein Minus von knapp zwei Prozent. Von Januar bis Oktober lag der Absatz weltweit mit 918 900 Stück um fast zwei Prozent niedriger als 2002, in Deutschland war er sogar um acht Prozent rückläufig. Am Marktanteil habe das auf dem schwachen Markt aber praktisch nichts geändert, hieß es. In den USA verbuchte Mercedes in den ersten zehn Monaten 2003 mit einem Plus von 3,6 % auf 178 700 Pkw erneut einen Verkaufsrekord.

Die teureren Modelle der E- (plus 29 %), CLK- (plus 46 %) und S-Klasse (plus 4 %) verkauften sich weltweit noch am besten. Der Smart-Absatz blieb dagegen trotz der Einführung der zwei neuen Roadster-Varianten mit weltweit 103 400 Einheiten bis Ende Oktober leicht unter dem Vorjahreswert. Dabei wurde der im April eingeführte Roadster mit 16 200 Einheiten schon doppelt so oft verkauft wie für das ganze Jahr 2003 geplant. Gefragt war der Mini-Sportwagen vor allem in Großbritannien, wo der Smart-Absatz um über 40 % nach oben schnellte.

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