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Lufthansa einigt sich mit Piloten im Streit um größere Flugzeuge

dpa-afx FRANKFURT. Im Tarifstreit zwischen der Lufthansa und der Pilotenvereinigung Cockpit um den Einsatz von größeren Flugzeugen im Europaverkehr ist eine Einigung erzielt worden. Demnach können die Maschinen wie geplant bei der Tochter Cityline fliegen. Die dabei eingesetzten Piloten erhalten allerdings eine bessere Bezahlung oder können schneller Karriere machen. Einen entsprechenden Bericht der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstag) bestätigte ein Lufthansa- Sprecher.

Eine bereits früher abgeschlossene Vereinbarung zwischen Lufthansa und der Pilotengewerkschaft sieht vor, dass Flugzeuge mit mehr als 70 Sitzen in der Regel nur von Piloten geflogen werden, die bei der Konzernmutter angestellt sind und höher als Piloten der Töchter bezahlt werden. Die 100-Prozent-Tochter Cityline hatte allerdings zwölf Maschinen mit je 84 Sitzen bestellt, mit denen 20 kleinere Maschinen zu je 50 Sitzplätzen ersetzt werden sollen. Mit der Tarifeinigung wurde nun ein Kompromiss gefunden, die Maschinen trotzdem bei der Tochter einzusetzen. Die ersten der neuen Flugzeuge sollen im Juni an den Start gehen.

Unabhängig von dem Streit um die Regionalflieger beginnen bei Lufthansa am 20. April die regulären Tarifverhandlungen für insgesamt rund 4 400 Piloten. Der Konzerntarifvertrag war Ende März ausgelaufen.

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