Aeroflot
Superjet 100 taugt nicht als Hoffnugsträger

Der Superjet war die große Hoffnung der russischen Luftfahrtindustrie: Nach einer Reihe von technischen Problemen bleibt die Hälfte der Maschine am Boden. Im Mai war ein Superjet abgestürzt - 45 Menschen starben.
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MoskauDie russische Fluggesellschaft Aeroflot hat Probleme mit ihrem neuen Suchoi Superjet 100 eingeräumt. Wegen wiederkehrender Probleme mit den Geräten blieben im Schnitt täglich vier der insgesamt acht Regionalflieger am Boden, berichtete die Wirtschaftszeitung RBK Daily am Freitag. Aeroflot teilte daraufhin mit, die meisten Probleme beträfen das Alarmsystem für die Klimaanlage.

Am Montag soll der Superjet 100 bei der weltgrößten Luftfahrtmesse im britischen Farnborough präsentiert werden, im direkten Wettbewerb mit der Konkurrenz aus Brasilien und Kanada, Embraer und Bombardier.

Der Superjet 100 war die große Hoffnung der russischen Luftfahrtindustrie und sollte die seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 kriselnde Luftfahrtindustrie wieder in Schwung bringen. Doch bei einem Demonstrationsflug im Mai, bei dem mögliche asiatische Kunden geworben werden sollten, prallte ein Superjet 100 in Indonesien gegen einen Vulkan und stürzte ab. Alle 45 Insassen kamen ums Leben.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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