Aixtron-Übernahme
„Das totale Tohuwabohu“

PremiumDie Eigner des Maschinenbauers wollen Aixtron gegen alle Widerstände an die Chinesen verkaufen. Der US-Geheimdienst und die Bundesregierung sehen das anders. Der Industriestandort Deutschland leidet unter dem Streit.

MünchenWenn ein Maschinenbauer eine Getränkeabfüllanlage liefert, dann hat er nichts mit der Rezeptur der Cola zu tun, die dort in die Flaschen gefüllt wird. Genauso sei es auch bei Aixtron, ziehen interessierte Kreise aus dem Unternehmensumfeld derzeit einen möglichst harmlosen Vergleich. Das Unternehmen verkaufe zwar Anlagen zur Chipherstellung. Die Entscheidung, wie der Chip aber konkret aufgebaut werde, die treffe der Kunde. „Aixtron ist nicht im Design, der Entwicklung oder den Produktionsprozessen der Halbleiterbauteile seiner Kunden eingebunden.“

Der US-Geheimdienst und in der Folge die Bundesregierung sehen das offenbar anders: Das Bundeswirtschaftsministerium widerrief die bereits erteilte Unbedenklichkeitsbescheinigung bezüglich der Übernahme...

 
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%