Aktie gab leicht nach
Beiersdorf steigert den Umsatz

Währungsbereinigt ist der Umsatz des Kosmetikherstellers Beiersdorf im ersten Quartal um 6,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr angestiegen.

HB HANNOVER/HAMBURG. Der Der Umsatz in den ersten drei Monaten 2004 habe 1,174 Milliarden Euro betragen, teilte der Nivea-Hersteller am Dienstag mit. Zum Ergebnis wollte sich die von dem Kaffee- und Handelskonzern Tchibo kontrollierte Gesellschaft noch nicht äußern. 2003 hatte Beiersdorf mit 4,67 Milliarden Euro wegen des starken Euro 1,5 Prozent weniger umgesetzt als vor Jahresfrist. Das operative Ergebnis war um 2,5 Prozent auf 484 Millionen Euro gestiegen. Die im MDax notierte Aktie des Hamburger Traditionsunternehmens gab 0,2 Prozent auf 88,71 Euro nach.

Im Markenartikelgeschäft, das zum geplanten Wachstum beitragen soll, stieg der Umsatz von Januar bis März um 6,9 Prozent auf 994 Millionen Euro, hieß es. Auch in Deutschland, wo der Umsatz im letzten Jahr um 1,4 Prozent zurückgegangen war, legte Beiersdorf zu. Im Heimatmarkt, wo rund 27 Prozent der Erlöse erzielt werden, wurde 6,3 Prozent mehr umgesetzt. „Wir haben versprochen, dass wir in diesem Jahr in Deutschland wieder wachsen, und das erste Quartal sieht so aus, als ob wir das tun“, hatte Beiersdorf-Chef Rolf Kunisch auf der Bilanz-Pressekonferenz Ende März angekündigt. Diese positive Einschätzung könne nun bestätigt werden, hieß am Dienstag in der Pressemitteilung.

Beiersdorf hatte sich allerdings von der noch Anfang Januar ausgegebenen Umsatzprognose von sieben Prozent für 2004 distanziert. Angesichts der Unwägbarkeiten von Währungskursen und Konjunktur sei es nicht seriös, eine detaillierte Jahresprognose abzugeben. Wechselkursbereinigt soll das Umsatzwachstum 2004 deutlich über den vier Prozent des Vorjahres liegen, heißt es nun lediglich. Die Ziele für die nächsten zehn Jahre hatte Beiersdorf jedoch bekräftigt. Bei einer Nettoumsatzrendite von über sieben Prozent soll sich der Umsatz verdoppeln.

Trotz des Verkaufs eines kleineren Geschäftsteils in den USA zu Beginn des Jahres habe auch die Tochter Tesa ein Umsatzwachstum von 4,5 Prozent auf 180 Millionen Euro erzielt, hieß es.

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