Aktie steigt
Plambeck verkauft zwei Windparks an Investoren

Der Windkraftanlagenhersteller Plambeck Neue Energien hat zwei Windparks an Investoren verkauft und damit inzwischen knapp die Hälfte seines für 2005 geplanten Jahresumsatzes erreicht.

HB FRANKFURT. Plambeck habe die Windparks Freudenberg und Brieske in Brandenburg an international tätige Investoren veräußert, teilte das in Cuxhaven ansässige Unternehmen am Freitag mit. In diesen Windparks würden derzeit von Plambeck 17 Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt 34 Megawatt errichtet. Durch die Verkäufe der Windparks Kemberg, Freudenberg und Brieske habe Plambeck bereits früher als in vergangenen Jahren nahezu die Hälfte des für 2005 geplanten Jahresumsatzes erreicht. Die Windkraftanlagen in Kemberg hatte Plambeck im ersten Quartal veräußert.

Anfang Juni hatte Plambeck mitgeteilt, im laufenden Jahr noch mit roten Zahlen zu rechnen. Ab 2006 will das Unternehmen aber wieder Gewinne machen. Die Prognosen sehen früheren Angaben zufolge für das laufende Jahr eine Steigerung der Gesamtleistung auf 100 bis 110 (2004: 95,9) Millionen Euro und einen Verlust vor Steuern von vier bis sechs Millionen vor. Im vergangenen Jahr war das Unternehmen wegen Wertberichtigungen und Projektverschiebungen mit einem Verlust von 163 Millionen Euro vor Steuern tief in die roten Zahlen gerutscht. Plambeck plant und errichtet Windpark-Projekte an Land und auf See.

Die Plambeck-Aktie kletterte bis zum Freitagnachmittag um 7,5 Prozent auf 86 Cent.

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