Aktien verliert nach Börsenschluss
Genentech mit starkem Gewinnanstieg

Die amerikanische Pharmafirma Genentech Inc. hat mit Hilfe ihrer Krebsmedikamente im ersten Quartal 2005 starke Umsatz- und Gewinnsteigerungen verbucht.

HB NEW YORK. Trotz gestiegener Kosten wurde der Gewinn um 61 % gesteigert. Ohne Sonderposten rechnet das Unternehmen nun für das Gesamtjahr mit einem Gewinnplus von mehr als 30 %. Bisher war es von 25 % ausgegangen.

Der Reingewinn habe im ersten Vierteljahr 284,2 Mill. Dollar oder 27 Cent je Aktie betragen, gab das weltweit zweitgrößte Unternehmen der Branche am Montag nach Börsenschluss in New York bekannt. Ein Jahr zuvor hatte der Nettogewinn bei 176,6 Mill. € oder 19 Cent je Aktie gelegen. Ohne Sonderposten erzielte das im kalifornischen San Francisco ansässige Unternehmen in den ersten drei Monaten diesen Jahres 29 Cent je Aktie. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit 25 Cent je Aktie gerechnet.

Trotz der stärker als erwarteten Ergebnisverbesserung gaben die Aktien von Genentech am Montag im nachbörslichen Handel nach. Sie verloren gegenüber dem Schlusskurs an der New York Stock Exchange 0,8 % auf 55,91 Dollar.

Seinen Umsatz steigerte Genentech im Quartal um 55 % auf 1,19 Mrd. Dollar. Dazu habe auch das Darmkrebs-Medikament Avastin beigetragen, das zuletzt auch bei ersten Versuchen zur Anwendung bei Lungenkrebs positiv abgeschnitten hatte. Das Mittel wird zur Anwendung auch bei weiteren Krebsarten getestet. Allein mit Avastin wurden in den USA im ersten Quartal 202,9 Mill. Dollar nach 190,5 Mill. Dollar im Vorjahr umgesetzt.

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