"Amflora"
BASF reicht Klage wegen Genkartoffel ein

Der Chemiekonzern BASF bringt die Auseinandersetzung über die Genkartoffel "Amflora" vor Gericht. BASF Plant Science habe beim Europäischen Gericht erster Instanz in Luxemburg eine Untätigkeitsklage gegen die EU-Kommission eingereicht, teilte der Konzern am Donnerstag mit.

dpa-afx LIMBURGERHOF. Der Chemiekonzern BASF bringt die Auseinandersetzung über die Genkartoffel "Amflora" vor Gericht. BASF Plant Science habe beim Europäischen Gericht erster Instanz in Luxemburg eine Untätigkeitsklage gegen die EU-Kommission eingereicht, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Nach Ansicht des Unternehmens wurde von der EU-Kommission das Zulassungsverfahren für den Anbau von "Amflora" wiederholt verzögert.

Dies gelte insbesondere für den Zeitraum von Juli 2007 bis Mai 2008, in dem Kommissar Stavros Dimas die Anbau-Genehmigung für Amflora nicht erteilte, obwohl alle anderen Zulassungsschritte erfolgreich durchlaufen worden waren. Durch die ausstehende Zulassung entgingen BASF geschätzte Lizenzeinnahmen von 20 bis 30 Mill. Euro für jedes Anbaujahr. BASF habe das Zulassungsverfahren im August 1996 mit dem Antrag auf Genehmigung begonnen.

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