Angeblich kein Zerwürfnis vor dem Rücktritt
EnBW-Großaktionär EdF nimmt Claassen in Schutz

EnBW-Großaktionär Electricité de France (EdF) wehrt sich gegen die Darstellung, man habe gezielt Material gegen EnBW-Chef Utz Claassen gesammelt, um dessen Rückzug von der EnBW-Spitze vorzubereiten.

DÜSSELDORF. Gérard Wolf, Mitglied des EdF-Exekutivkomitees, sagte dem Handelsblatt, kein Mitglied des EdF-Managements habe ein Papier mit Vorwürfen gegen Claassen verfasst. Es gebe kein Zerwürfnis zwischen den EnBW-Aktionären und dem EnBW-Management. Die Ursachen des Rücktritts von Claassen seien „überwiegend persönlicher Natur“.

EdF sei nicht der Auslöser für den Rücktritt, ergänzte ein Unternehmenssprecher. Die Frage, ob man Claassen zum Verbleib an der EnBW-Spitze bewegen wolle, kläre man nicht im Gespräch mit der Presse, sondern mit den anderen Aktionären, sagte Wolf. EdF und die Oberschwäbischen Elektrizitätswerke (OEW) halten jeweils 45,01 Prozent an EnBW.

Das Handelsblatt hatte am Freitag aus einem vierseitigen Papier...

 
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%