Angeschlagener Zulieferer
Autohersteller helfen Schaeffler

Die großen deutschen Autohersteller befürchten bei einem Zusammenbruch des angeschlagenen Zulieferers Schaeffler unabsehbare Folgen für die Branche. Ihr eigener Rettungsbeitrag fällt in der Absatzkrise aber bescheiden aus. Die Konzerne lehnen eine groß angelegte Rettungsaktion ab - und hoffen auf baldige Staatshilfe. Um 15 Uhr gibt es außerdem eine gemeinsame Pressekonferenz mit der IG Metall.

FRANKFURT/MÜNCHEN. "Es gibt Gespräche zwischen Schaeffler und einzelnen Herstellern", erfuhr das Handelsblatt gestern aus Industriekreisen. Dabei gehe es aber zum Beispiel um stabile Preise und kürzere Zahlungsziele. Die Rechnungen sollen also schneller bezahlt werden, damit sich die Liquiditätslage von Schaeffler verbessert.

Eine große Rettungsaktion durch die Industrie wird es aber nicht geben; die Hersteller haben genug eigene Probleme. Daher unterstützen einige Autokonzerne Schaefflers Bitte um Staatshilfe. Allerdings sehen auch Schwergewichte in der Branche den Zusammenschluss von Continental und Schaeffler, der die neue Gruppe in Schieflage gebracht hat, inzwischen durchaus kritisch.

Als Schaeffler 2008 die Übernahme des deutlich größeren Konkurrenten Conti

 
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