Anlagenbau
Gea wartet mit Prognose ab

Der Anlagenbauer Gea muss einen Umsatz- und Ergebnisrückgang im ersten Quartal hinnehmen. Konsequenz: Mit einer Jahresprognose hält sich Gea lieber zurück.

HB DÜSSELDORF. Der Bochumer Anlagenbauer Gea hält sich nach einem Umsatz- und Ergebnisrückgang im ersten Quartal weiter mit einer Jahresprognose zurück. Die Erlöse seien von Januar bis Ende März auf 1,054 (1,127) Mrd. Euro gefallen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Der operative Gewinn (Ebit) schrumpfte auf 53,8 (76,1) Mio. Euro. Während Gea beim Umsatz fast genau die Erwartungen der Analysten traf, verfehlte der Konzern diese beim Ebit. Hier hatten Branchenexperten Gea mit 62 Mio. Euro mehr zugetraut.

"Aufgrund der weiterhin unsicheren weltwirtschaftlichen Gesamtentwicklung sind quantitative Prognosen derzeit leider nicht möglich, auch wenn absehbar ist, dass unsere Umsätze in 2009 unter den Rekordumsätzen von 2008 liegen werden", sagte Vorstandschef Jürg Oleas. Er hatte bereits vor wenigen Wochen erklärt, dass neben dem Umsatz auch der operative Gewinn 2009 niedriger als im Vorjahr ausfallen wird. Für den Auftragseingang im ersten Quartal hatte Gea bereits einen Rückgang um 22 Prozent auf 1,07 Mrd. Euro bekanntgegeben. Damit schlug die Krise weniger stark auf den Konzern durch als auf den gesamten Maschinenbau mit einem Minus von 42 Prozent.

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