Anlagenbauer
Kuka sieht Renditeziel 2008 in Gefahr

Der Roboter- und Anlagenbauer Kuka sieht durch die Insolvenz einer US-Tochter des baden-württembergischen Autozulieferers Getrag sein Renditeziel in Gefahr. Die im MDax enthaltenden Kuka-Aktien brachen daraufhin ein.

HB MÜNCHEN. Der Umsatz und das operative Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) könnten deswegen um je 23 Mio. Euro niedriger ausfallen, teilte das Unternehmen aus Augsburg am Mittwoch mit. Dadurch seien negative Auswirkungen auf die geplante operative Rendite von 5,5 Prozent in diesem Jahr möglich. Nach den ersten neun Monaten lag Kuka knapp über diesem Zielwert. Kuka sollte Getrag USA zwei Produktionslinien für Getriebe liefern. Das Unternehmen steht jedoch mittlerweile durch das US-Insolvenzrecht unter Gläubigerschutz. Zahlungen aus dem Projekt, das ein Volumen von 23 Mio. Euro hat, seien noch nicht eingegangen, erklärte Kuka. Die Anlage ist eine spezielle Anfertigung für Getrag, die nicht einfach stattdessen an andere Kunden verkauft werden kann, wie ein Sprecher sagte.

An der Börse fielen im Nebenwerte-Index MDax enthaltenden Kuka-Aktien, die zeitweise vom Handel ausgesetzt waren, um 13 Prozent auf 11,30 Euro.

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