Anspruchsvolle Aufträge aus den USA
Bilfinger will Straßenbausparte aufbauen

Deutschlands zweitgrößter Baukonzern konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr die Bauleistung um 9 Prozent auf 6,11 Mrd. Euro steigern. Der Konzern bestätigt: Er will sich aus verschiedenen Sparten der Walter Bau bedienen - hat aber kein Interesse an Züblin.

HB MANNHEIM. Die Bilfinger Berger AG aus Mannheim will unabhängig vom möglichen Erwerb der Walter-Bau-Tochter Heilit Verkehrswegebau eine deutsche Straßenwege-Sparte aufbauen. Spekulationen über ein Interesse an der Übernahme von Züblin wieß der Bilfinger-Berger-Vorstandsvorsitzende Herbert Bodner in diesem Zusammenhang am Donnerstag auf der Bilanzpressekonferenz in Mannheim allerdings zurück.

Die „Indicative Offer“ an den Walter-Bau-Insolvenzverwalter enthielt aber abgestimmt mit der Familie Lenz auch einen Preis für die 4,9 Prozent an Züblin. Damit sollte dem Insolvenzverwalter ein Angebot für ein Paket unterbreitet werden, das er bereits zuvor mit der Strabag ausgehandelt hatte.

Die Höhe der „Indicative Offer“ für Heilit alleine bezifferte Bodner auf 80 Mill. Euro. Interesse an den weitere Restaktivitäten von Walter Bau, die zusammen mit Heilit in das Paket geschnürt wurden, habe Bilfinger Berger aber nicht. Das 4,9-prozentige Paket an Züblin, das in dem Paket enthalten ist, würde von der Familie Lenz übernommen, wenn es zu einer Transaktion käme.

Bilfinger will bis zum Jahr 2007 das Konzernergebnis auf mindestens 100 Mill. Euro verdoppeln. Für das laufende Geschäftsjahr 2005 werde ein Anstieg der Bauleistung auf 6,5 Mrd. Euro angestrebt, sagte Vorstandschef Bodner. 2004 hatte die Bauleistung um 9&nbsp:Prozent auf 6,11Mrd. Euro zugenommen. Das Ergebnis nach Steuern war von 125 Mill. auf 51 Mill. Euro gesunken.

Bilfinger Berger hat nun auch offiziell Interesse an einer Übernahme der Dywidag Systems International (DSI) von der insolventen Walter Bau AG gezeigt.

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