Arbeitsniederlegungen seien emotional nachvollziehbar
Opel-Gesamtbetriebsratschef nennt Karstadt-Einigung als Vorbild

Im Konflikt um drohende Massenentlassungen strebt der Opel-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Klaus Franz eine einvernehmliche Lösung mit dem Management an. Schon vor den am Montag beginnenden Verhandlungen zwischen Betriebsrat und Opel-Vorstand "zeichnet sich wirklich eine Annäherung ab", sagte Franz dem Handelsblatt (Montagausgabe).

HB DÜSSELDORF. "Das Verhandlungsergebnis bei Karstadt ist das Vorbild", sagte Franz. Bei dem angeschlagenen Warenhauskonzern soll die Sanierung ohne betriebsbedingte Kündigungen stattfinden. Allerdings fürchtet Franz, dass die seit Tagen anhaltende Blockade des Bochumer Opel-Werks eine Verhandlungslösung erschwere.

Die Arbeitsniederlegungen in Bochum, wo rund 4 000 Arbeitsplätze gefährdet sind, seien emotional zwar nachvollziehbar, sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende. "Wir brauchen jetzt aber eine intelligente Strategie auf der Arbeitnehmerseite, die Verhandeln und Kämpfen gleichzeitig einschließt", betonte er.

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