Arbeitsplatzabbau läuft weiter
Bombardier macht wieder Gewinn

Der Zug- und Flugzeugbauer machte ungeachtet eines leicht rückläufigen Umsatzes im vierten Quartal 2004 wieder Gewinn.

HB DÜSSELDORF. Wegen Verlusten im Gesamtjahr kündigte das Unternehmen am Donnerstag in Montreal allerdings an, keine Dividende für das Geschäftsjahr auszuschütten.

Im letzten Vierteljahr bis Ende Januar profitierte der Konzern vor allem von einem stärkeren Absatz von Zügen und machte wie von Analysten erwartet einen Gewinn von 56 Mill. Dollar oder drei Cent je Aktie. Ein Jahr zuvor hatte Bombardier noch einen Verlust von 340 Mill. Dollar ausgewiesen. Der Umsatz ging dagegen wegen Erlöseinbußen bei Flugzeugen auf 4,8 Milliarden von 4,9 Milliarden Dollar zurück.

Bombardier ist weltweit Marktführer bei Zügen und die Nummer Drei der Flugzeugbauer. Für das Gesamtjahr nannte das Unternehmen einen Verlust von 85 Mill. Dollar oder sechs Cent je Aktie.

Für das Flugzeuggeschäft im vierten Quartal gab Bombardier zwar einen Anstieg der Aufträge um 69 Prozent bekannt, insgesamt bleibe die Lage am Markt für Regionalflugzeuge aber angespannt. In der Sparte seien dennoch sowohl im Quartal als auch im Gesamtjahr Gewinne erzielt worden.

In der gesamten Transportsparte schreite die Umstrukturierung wie geplant voran. Zum 31. Januar 2005 sei die Zahl der Arbeitsplätze um 4000 abgebaut worden. Auch in Deutschland sind nach früheren Angaben bis zu 900 weitere Stellenstreichungen vorgesehen, nachdem vor einem Jahr bereits eine Kürzung von 1500 deutschen Stellen angekündight worden war.

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