Atomkonzern
Areva will allein um Repower werben

Der französische Atomkonzern Areva schließt aus, zusammen mit dem indischen Konkurrenten Suzlon um den Hamburger Windradbauer Repower zu bieten. „Unser Ziel bleibt, 50 Prozent plus eine Aktie zu erwerben“, sagte Areva-Chefin Anne Lauvergeon gestern am Rande der Bilanz-Pressekonferenz in Paris.

ali PARIS. Sie halte weiterhin daran fest, alleine vorzugehen. Areva und Suzlon bieten beide um Repower. Derzeit liegt Areva mit einem Gebot über 140 Euro vorn. Repower-Chef Fritz Vahrenholt hatte zuletzt nicht ausgeschlossen, dass sich beide Interessenten zusammentun könnten.

Lauvergeon ließ zudem anklingen, dass sie Spielraum für ein höheres Gebot sieht. Die Frage, ob die Bewertungen der Windradbauer zu hoch seien, verneinte die Managerin. Sie könne keine Blase erkennen. Areva hielt zuletzt rund 30 Prozent an Repower.

Der Kurs von Repower liegt derzeit deutlich über dem Gebot. Gestern notierte die Aktie in Frankfurt bei 152,75 Euro. Zudem schlossen Beobachter nicht aus, dass Suzlon noch einmal nachlegt. Areva meldete gestern einen Umsatzanstieg um 7,3 Prozent auf 10,86 Mrd. Euro. Der operative Gewinn habe 2006 bei 407 Mill. Euro gelegen – 26,1 Prozent weniger als im Vorjahr wegen eines verzögerten Atom-Projekts in Finnland. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen stieg um 6,2 Prozent auf 1,29 Mrd. Euro. /HB

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