ATU
Hartes Pokerspiel um Schicksal der Werkstattkette

PremiumEin Gutachten wirft den Vermietern der Werkstattkette ATU Mietwucher vor. Wenn die Verhandlungen über eine Senkung scheitern, platzt der Verkauf an einen französischen Investor. Im schlimmsten Fall droht die Insolvenz.

München/FrankfurtDie angeschlagene Werkstattkette ATU muss wieder um ihre Zukunft bangen. Denn der vereinbarte Verkauf an den französischen Wettbewerber Mobivia droht zu platzen. Die Übernahme kommt nur zustande, wenn es gelingt, die Mieten für die rund 600 ATU-Werkstätten drastisch zu senken. Das Unternehmen und die Investoren setzen nun die Vermieter gehörig unter Druck. Ein Gutachten der Kanzlei Bub Gauweiler für den ATU-Sanierer Hans-Joachim Ziems, das dem Handelsblatt vorliegt, kommt zu dem Schluss, dass die Mieten „sittenwidrig überhöht“ sind. Ziems, den ATU erst im Mai zu Hilfe geholt hatte und der den Titel Chief Restructuring Officer trägt, verhandelt über die Reduzierung...

 
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