Audi-Entwicklungschef verzweifelt gesucht
Rupert Stadler findet keinen Vorstand

PremiumAlleine zwei Technikvorstände mussten im vergangenen Jahr Audi verlassen. Die Suche nach einem neuen Chef für das Entwicklungsressort blieb bislang erfolglos. Dabei drängen wichtige Themen wie die Digitalisierung.

DüsseldorfAm Montag ist in Ingolstadt der Audi-Vorstand zusammengekommen. Zu besprechen gab es für das Gremium unter Führung von Rupert Stadler genug: Audi braucht einen Plan für die Elektrifizierung, die Digitalisierung und das autonome Fahren. Und dann ist da noch das leidige „Dieselthema“: Die Rückrufe der betroffenen Autos, die Verhandlungen mit den Behörden und das Abwehren vermeintlich neuer Enthüllungen. Reichlich Themen für den Entwicklungsvorstand. Doch den hat Audi seit dem Abgang von Stefan Knirsch Mitte September nicht mehr. Erneut sitzt Fahrwerksspezialist Horst Glaser übergangsweise auf dem heißen Stuhl, der in den vergangenen vier Jahren viermal neu besetzt wurde.

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