Aufforderung der Bundesnetzagentur an sieben Unternehmen
Weitere Gasnetzbetreiber müssen Kosten offenlegen

Die Bundesnetzagentur setzt ihre Bemühungen um eine Stärkung des Wettbewerbs auf dem Gasmarkt fort. Nach Eon, Wingas und Gasunie hat die Behörde sieben weitere Gasnetzbetreiber aufgefordert, ihre Kostenunterlagen vorzulegen.

HB BONN. Nach der Kostenüberprüfung werde die Bundesnetzagentur für diese Unternehmen erstmalig Durchleitungsentgelte genehmigen, wie die Behörde mitteilte - also Gebühren, die ein Mitbewerber zahlen muss, wenn er das Netz des Konkurrenten zur Durchleitung nutzt. Betroffen sind die Unternehmen Dong Energy Pipelines, Eni Gas Transport Deutschland, Erdgas Münster Transport, Gaz de France Deutschland Transport, Ontras - VNG Gastransport, RWE Transportnetz Gas und Statoilhydro Deutschland.

"Diese Netzbetreiber verfügen über eine dominierende Marktmacht und besitzen daher nicht durch den Wettbewerb kontrollierte Verhaltensspielräume", wurde der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, in einer Mitteilung zitiert. Mit dieser Entscheidung seien alle noch offenen Verfahren abgeschlossen worden. Von Januar 2010 an unterliegen alle Unternehmen der Anreizregulierung, die dann die Entgelte für Gas regelt. Damit sollen die Unternehmen effizienter werden und somit die Verbraucher entlasten.

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