Aufstockung bei Power Machines
Russische Kartellwächter bremsen Siemens aus

Das Tauziehen um die Zukunft des russischen Turbinenbauers Power Machines verlängert sich erneut. Die russischen Kartellwächter haben Siemens beim Griff nach weiteren Anteilen auf die Finger geklopft. Es ist nicht das erste Mal, dass Siemens von den Wettbewerbshütern ausgebremst wird.

HB MÜNCHEN/MOSKAU. Der Antrag auf den Erwerb des Interros-Anteils von gut 30 Prozent an Power Machines sei abgelehnt worden, teilte die Kartellbehörde am Mittwoch in Moskau mit. „Wenn es zu der Transaktion käme, erreichte der Anteil des deutschen Unternehmens auf dem Markt für Energietechnik etwa 50 Prozent, was ihm eine dominante Stellung auf dem Markt sichern würde“, hieß es zur Begründung.

Siemens erklärte am Mittwoch, den Kauf des Anteils von der russischen Holding Interros beantragt zu haben, um die Frist für sein Vorkaufsrecht einzuhalten. Offenbar beabsichtigen die Münchener, ihren Anteil von derzeit gut einem Viertel auf knapp die Hälfte auszuweiten....

 
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