Ausblick bestätigt
Unilever-Gewinn bleibt hinter Prognosen zurück

Der britisch-niederländische Konsumgüterkonzern Unilever hat im ersten Halbjahr seinen Gewinn gesteigert. Zugleich bekräftigte der drittgrößte Lebensmittelkonzern nach Nestle und Kraft seine Gewinnerwartungen für das Gesamtjahr.

Reuters AMSTERDAM. Der Hersteller bekannter Markenartikel wie Knorr, Magnum-Eis oder Calvin Klein teilte am Mittwoch in Amsterdam mit, der Reingewinn vor Abschreibungen und Sonderposten habe um zwei Prozent auf 1,874 Mrd. € zugenommen. Insgesamt stieg der Reingewinn um 14 % auf 1,265 Mrd. €. Analysten hatten im Schnitt einen Reingewinn von 1,36 Mrd. € prognostiziert. Der Umsatz fiel um drei Prozent auf 23,49 Mrd. €. Analysten hatten mit einem Umsatz von 23,48 Mrd. € gerechnet.

Die Aktien, die im Londoner Standardwerte-Index FTSE-100 gelistet sind, zogen an der Londoner Börse um überdurchschnittliche 0,6 % auf 508 Pence an.

Der Umsatz mit den 400 Kernmarken des Unternehmens kletterte um 3,1 %, wie Unilever weiter mitteilte. Am 23. Juni hatte Unilever seine Umsatzerwartungen für 2003 für die 400 Top-Marken auf vier Prozent nach zuvor erwarteten fünf bis sechs Prozent gesenkt. Seinerzeit hatte Unilever auch angekündigt, dass der Gewinn im unteren zweistelligen Prozentbereich zunehmen werde, also um mehr als zehn Prozent.

Das Unternehmen teilte weiter mit, dass vor allem im Eiscreme-Bereich die Umsätze gut seien. Allerdings sei unter anderem der Absatz von Diät-Produkten (Slim Fast) in Nordamerika enttäuschend.

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