Auslandsexpansion: RWE-Abspaltung Innogy drängt in neue Märkte

Auslandsexpansion
RWE-Abspaltung Innogy drängt in neue Märkte

PremiumVertriebschef Herrmann prüft die Expansion im Ausland. Priorität hat der Ausbau dort, wo Innogy heute nur bei einem der Sektoren Strom und Gas stark ist. Auch der Billigtochter Eprimo könnte eine wichtige Rolle zukommen.

EssenPeter Terium, damals noch RWE-Chef, gab vor der Abspaltung von Innogy zwei vollmundige Versprechen ab. Der Börsengang sollte zum einen dem hochverschuldeten Energiekonzern eine Milliardensumme einbringen. Zum anderen sollte er die ausgelagerten, gesunden Sparten Vertrieb, erneuerbare Energien und Netze von den Sorgen des Mutterkonzerns befreien, um endlich wieder wachsen zu können. „Mit Innogy haben wir die einmalige Chance, als großes Energieunternehmen noch einmal neu anzufangen“, versprach Terium, der sich nach dem Börsengang für die Führung von Innogy entschied.

Das eine Ziel erreichte Terium direkt. Als RWE im Oktober 2016 die erste Tranche von 23 Prozent platzierte, wurden die...

 
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