Autoabsatz im August
BMW zeigt Daimler die Rücklichter

Wie Audi hat auch BMW Daimler im August beim Autoabsatz klar in die Schranken verwiesen: Der bayerische Konzern konnte mehr Autos verkaufen als vor einem Jahr, während der schwäbische Konkurrent einen deutlichen Rückgang verkraften musste.

HB MÜNCHEN. Treiber des Absatzwachstums seien erneut die asiatischen und osteuropäischen Märkte gewesen, teilte BMW am Freitag in München mit. Das Unternehmen verkaufte im vergangenen Monat 101 673 Autos und damit rund 2 000 mehr als im Vorjahresmonat. In Deutschland musste der Autobauer allerdings eine Absatzdelle hinnehmen.

Mit 17 912 Fahrzeugen lieferte BMW auf dem Heimatmarkt sieben Prozent weniger Autos aus als im August 2007. In Westeuropa ging der Absatz um 2,5 Prozent zurück. Trotz der Flaute auf dem US-Markt konnte BMW dort um 1,7 Prozent zulegen. Auf dem asiatischen Markt stieg der Absatz um 32,4 Prozent. Allein in China konnte BMW ein Plus von 60,9 Prozent verbuchen. Alle drei Konzernmarken konnten im August zulegen. BMW verzeichnete ein leichtes Plus von 0,4 Prozent, von der Marke Mini wurden mit 16 257 Autos 10,8 Prozent mehr verkauft. Wie die 1er-Baureihe war sie besonders gefragt.

Damit legte BMW in derselben Größenordnung zu wie der Ingolstädter Konkurrenten Audi, der am Donnerstag ebenfalls ein Absatzplus von zwei Prozent gemeldet hatte.

Daimler hingegen verkaufte deutlich weniger Fahrzeuge. Der Absatz des Geschäftsfelds Mercedes-Benz Cars mit den Marken Mercedes-Benz, Smart und Maybach ging um 12,3 Prozent auf 84 400 verkaufte Autos zurück, wie der Konzern in Stuttgart mitteilte. Von der Kernmarke Mercedes-Benz wurden 75 200 Autos abgesetzt, das entspricht einem Rückgang um 15,7 Prozent.

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