Autobauer im Visier der Staatsanwälte
Gefangen in der Volkswagenburg

PremiumErmittlungen gegen den Chef, ein US-Aufseher mit 50 Mitarbeitern in der Zentrale: VW steckt im Schwitzkasten der Behörden – und das zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt. Denn der Konzern steht vor großen Veränderungen.

Ermittlungen gegen den Vorstandschef, ein US-Aufseher mit 50 Mitarbeitern in der Konzernzentrale: VW steckt fest im Schwitzkasten der Behörden. Die schleppende Aufklärung des Dieselskandals verzögert den Konzernumbau.

Matthias Müller kam mit hohen Ansprüchen. „Meine vordringlichste Aufgabe wird es sein, Vertrauen für den Volkswagen-Konzern zurückzugewinnen – durch schonungslose Aufklärung und maximale Transparenz, aber auch indem wir die richtigen Lehren aus der aktuellen Situation ziehen“, stellte er bei seinem Amtsantritt als Volkswagen-Chef klar. Es war der 25. September 2015. Der Skandal um manipulierte Abgaswerte bei Dieselautos war gerade eine Woche alt und hatte seinen Vorgänger Martin Winterkorn das Amt gekostet.

Müller, der...

 
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