Premium Autobauer in der Krise Warum bei Opel noch mehr Krach droht

Gewerkschafter fühlen sich erpresst, die Politik brüskiert: PSA-Chef Tavares erhöht bei der Opel-Sanierung den Druck. Es drohen weitere Einschnitte.
PSA-Tochter: Warum beim Autobauer Opel noch mehr Krach droht Quelle: dpa
Opel

Obwohl der Markt für neu zugelassene Pkw in Europa im vergangenen Jahr um mehr als drei Prozent zulegte, konnte Opel lediglich 940.000 Fahrzeuge verkaufen.

(Foto: dpa)

Düsseldorf, BerlinIn der Welt von Carlos Tavares führt zu viel Geduld und Zurückhaltung zielstrebig ins Verderben. Der Chef des französischen Autokonzerns PSA (Peugeot, Citroën, Opel) ist ein Anhänger der natürlichen Auslese. Wer im harten Wettkampf der Autobauer überleben will, müsse „darwinistisch sein“, erklärte der Portugiese mit französischem Pass Anfang März. Seine Unternehmensphilosophie lässt sich dabei auf eine simple Formel verkürzen: „maximaler Druck“.

Und genau diese Härte bekommt jetzt Opel zu spüren. Denn Tavares und PSA erhöhen massiv den Druck auf die defizitäre deutsche Tochter, die seit August 2017 den Franzosen gehört.

 
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