Autobauer
Volvo will Produktion zurückfahren und 1400 Stellen abbauen

Wegen geringerer Nachfrage auf dem europäischen Markt will Volvo seine Lkw-Produktion zurückfahren und rund 1400 Arbeitsplätze abbauen.

rtr STOCKHOLM. Aufgrund der geplanten Stellenstreichungen in zwei Fabriken in Belgien und Schweden werde der Konzern Gespräche mit den Gewerkschaften aufnehmen, teilte der weltweit zweitgrößte Lkw-Bauer am Dienstag mit. "Die Nachfrage nach Lkws in Europa schwächt sich ab", erklärte der Hersteller von Lkws der Marken Volvo, Renault, Mack, Nissan Diesel und Eicher weiter.

Für den Nachfragerückgang in Europa, Volvos wichtigstem Markt, seien die Probleme im Finanzsektor mitverantwortlich, erklärten die Schweden. Viele Kunden hätten Probleme, Kredite zu bekommen, und blickten skeptisch in die Zukunft. Erst vergangene Woche hatte der Konzern, der hinter Daimler weltweit die Nummer Zwei ist und auch in Konkurrenz zu MAN steht, seine Wachstumsziele bekräftigt. In Europa will Volvo um zehn Prozent zulegen, in Nordamerika geht das Unternehmen von Geschäften auf Vorjahresniveau aus.

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