Autobranche
Daimler und BMW wollen Stankiewicz helfen

Die Autobauer Daimler und BMW wollen ihren insolventen Zulieferer Stankiewicz weiter unterstützen. Daimler werde die Partnerschaft mit dem 2100 Mitarbeiter zählenden Unternehmen aus Niedersachsen fortsetzen.

HB STUTTGART/MÜNCHEN. Daimler ist einer der größten Kunden von Stankiewicz. Auch BMW unterstützt eigenen Angaben zufolge die frühere Continental-Tochter, die unter anderem Schallisolationssysteme auch für Audi herstellt.

BMW hat sich einer mit der Situation vertrauten Person zufolge gegenüber dem Insolvenzverwalter für den Erhalt von Stankiewicz ausgesprochen. Die Autohersteller verpflichteten sich in der Regel im Rahmen solcher Absprachen, die bestellten Mengen abzunehmen. Im Gegenzug sichere der Insolvenzverwalter die Fortführung der Produktion zu. Daimler plädiere dafür, Stankiewicz schnellstmöglich an einen Investor zu verkaufen.

BMW hilft einem Sprecher zufolge bei der Suche nach Investoren. Der Konzern begleiche Rechnungen früher und vergebe neue Projekte an Stankiewicz. "Wir ziehen keine Aufträge ab." Finanzielle Hilfen gebe es aber nicht. BMW unterstütze wichtige Lieferanten wie Stankiewicz oder den ebenfalls insolventen Hersteller von Cabriodächern, Edscha. "Wir müssen schauen, dass die Lieferkette nicht abreißt."

Stankiewicz setzte zuletzt 270 Mio. Euro um. Trotz wochenlanger Bemühungen hatte das Unternehmen Ende Dezember beim Amtsgericht Celle Insolvenz angemeldet. Da die Autobauer wegen der Absatzkrise ihre Produktion drastisch kürzen, geraten viele Zulieferer unter Druck, mehrere sind zahlungsunfähig geworden.

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