Autobranche
Ford und Mini wollen Krise trotzen

Trotz der Krise auf dem Automarkt blicken Ford und Mini zuversichtlich in die Zukunft. Nach Aussagen von Fordwerke-Chef Bernhard Mattes sind die beiden Werke in Köln und Saarlouis mit 23 600 Mitarbeitern voll ausgelastet. Auch die BMW-Tochter Mini will deutlich mehr Fahrzeuge verkaufen als im Vorjahr.

HB FRANKFURT. Ford hält an seinem Ziel fest, seine Marktanteile in Deutschland und Europa zu steigern. Nach Angaben von Mini-Chef Wolfgang Armbrecht wächst die Marke "in vielen Märkten entgegen dem jeweiligen Marktrend weiter".

"Die beiden deutschen Werke sind jeweils auf eine Produktionskapazität von 400 000 Fahrzeugen pro Jahr ausgerichtet. Wir sind derzeit zu 100 Prozent ausgelastet im Dreischichtbetrieb", sagte Mattes der Zeitschrift "auto motor und sport".

In diesem Jahr habe man die Produktion lediglich um drei Prozent gegenüber dem Vorjahr reduziert. "Betriebsbedingte Kündigungen bei der Stammbelegschaft wird es wie vertraglich vereinbart bis 2011 nicht geben." Im Gegenteil: Ford wolle sogar 100 Ingenieure für die Entwicklung zum nächstmöglichen Termin einstellen.

Die Krise der US-Mutter wird sich laut Mattes nicht wie bei Opel auf die deutschen Werke auswirken: "Ein Abzug von Geldern aus Europa in die USA steht nicht zur Diskussion." Auch die Verschiebung von Investitionen oder neuer Produkte sei nicht geplant.

Zufrieden ist Mattes, dass Ford in Deutschland und Europa gegen den Trend zulegen konnte. "Per Oktober haben wir in Deutschland 182 400 Neuzulassungen und damit einen Marktanteil von 6,9 Prozent verbucht. Damit lagen wir bei einem Plus von 4,5 Prozent zum Vorjahresvergleich.

Auch BMW-Tochter Mini will ungeachtet der Absatzkrise deutlich mehr Fahrzeuge verkaufen als im Vorjahr. Mini-Chef Armbrecht erklärte, er halte an seinem Absatzziel fest. "In den ersten neun Monaten haben wir 185 000 Autos weltweit verkauft, ein Plus von zwölf Prozent im Vorjahresvergleich. Und wir setzen alles daran, das vergleichbare Zuwächse auch für das Gesamtjahr gelten." Im vergangenen Jahr hatte Mini 220 000 Fahrzeuge verkauft. Ein Zuwachs um zwölf Prozent entspräche rund 246 000 Einheiten.

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