Autoindustrie
Dürr kann sich vor Aufträgen kaum retten

Trotz Konjunkturabschwung quellen beim Spezialist für Lackieranlagen die Auftragsbücher über. Die Ziele für 2011 konnten nach oben korrigiert werden und die angepeilte Marke von 1,75 Milliarden könnte übertroffen werden.
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Bietigheim-BissingenDer Anlagenbauer Dürr kann sich vor Aufträgen aus der Autobranche kaum retten und hat seine Ziele für 2011 noch weiter nach oben geschraubt. Im dritten Quartal seien Bestellungen im Wert von 866 Millionen Euro eingegangen, teilte das Unternehmen mit. Das waren satte 138 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Ende September standen damit Bestellungen über 2,1 Milliarden Euro in den Orderbüchern (Ende September 2010: 1,3 Mrd Euro).

Der Umsatz legte den vorläufigen Zahlen zufolge um 56 Prozent auf 524 Millionen Euro zu. Für das Gesamtjahr rechnet der Lackieranlagenspezialist nun mit einem Erlös von 1,8 Milliarden Euro (2010: 1,26 Milliarden Euro). Zuvor hatte Dürr-Chef Ralf Dieter die Marke von 1,75 Milliarden Euro angepeilt. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) legte auf 29 Millionen Euro zu (Vorjahr: 13,2 Millionen Euro). Der Gewinn unter dem Strich stieg um 15,6 Millionen Euro auf 19 Millionen Euro.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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