Bain und Cinven gewinnen Wettbieten
Bei Stada beginnt ein neues Kapitel

PremiumIm Wettbieten um Stada setzen sich die Private-Equity-Firmen Bain und Cinven durch. Die Aktionäre dürften mit der Bewertung zufrieden sein, denn der Arzneimittelhersteller zeigte zuletzt wenig Dynamik.

Frankfurt/DüsseldorfVier Monate buhlten die Beteiligungsgesellschaften Bain und Cinven unter dem Projektnamen „Saturn“ um den Arzneimittelhersteller Stada aus Bad Vilbel. Zum Ende hin verschärfte sich der Bieterkampf mit dem konkurrierenden Duo Advent und Permira noch einmal dramatisch. Erst am frühen Montagmorgen und nach einer langen Nacht für alle Beteiligten war klar: Bain und Cinven bekommen den Zuschlag.

Für 66 Euro je Aktie, einschließlich der noch zu zahlenden Dividende von Stada, wollen die Private-Equity-Häuser den Hersteller von Nachahmermedikamenten, sogenannten Generika, und nicht verschreibungspflichtigen Gesundheitsprodukten wie Grippostad übernehmen. Inklusive der Finanzschulden von Stada erreicht das Transaktionsvolumen rund 5,3 Milliarden Euro. Es handelt...

 
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