Banken werden zu Großaktionären
Agnellis verlieren bei Fiat an Einfluss

Aus den Gläubigerbanken des Fiat-Konzerns werden Großaktionäre. Ab September sind die Kreditinstitute mächtiger als die Familie Agnelli.

HB ROM. Die im Rahmen des Fiat-Sanierungsplans genehmigte Anleihe von drei Milliarden Euro werde von September an in Aktien umgewandelt. Dies hätten Fiat und Banken bei einem Treffen in Turin vereinbart, berichtete die italienische Zeitung „La Repubblica“ am Mittwoch.

Die Konzernspitze hatte im Sommer 2002 - in der Zeit der größten Krise für die Gruppe - von den Geldinstituten den Kredit erhalten. In dem Vertrag hieß es bereits, dass die Anleihe nach der Laufzeit von drei Jahren in Aktien umgewandelt wird.

Künftig werden die Banken 27 Prozent an Fiat halten, der Anteil der Agnelli-Familienholding IFIL sinkt von 30 auf 22 Prozent.

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