Baumaschinenhersteller
Caterpillar stellt Zehntausende ein

Bei Caterpillar ist alles etwas größer: Das gilt nicht nur für die Fahrzeuge, sondern auch für die Zahl der Entlassungen- oder wie jetzt der Neueinstellungen: Der weltgrößte Baumaschinenhersteller stockt seine Mannschaft kräftig auf.
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Nach massiven Einschnitten in der Krise kamen bei Caterpillar im vergangenen Jahr mehr als 21 700 neue Leute hinzu. „Die Nachfrage nach Caterpillar-Maschinen hat deutlich zugenommen, seitdem sich die Weltwirtschaft erholt“, sagte Konzernchef Doug Oberhelman am Donnerstag am Firmensitz in Peoria. „Wir haben die Produktion drastisch hochgefahren.“  

Der Jahresumsatz stieg um satte 31 Prozent auf 42,6 Milliarden Dollar. Vor allem zum Jahresende hin nahm das Geschäft mächtig Fahrt auf. Unterm Strich verdreifachte sich der Gewinn auf 2,7 Milliarden Dollar. Mittlerweile arbeiten wieder 104 500 Menschen für Caterpillar.

Bevor die Krise richtig ausgebrochen war, beschäftigte der Konzern im Jahr 2008 allerdings noch 112 900 Leute. Es folgte eine der größten Entlassungswellen in der gesamten Industrie. Die Zeiten scheinen aber vergessen. In diesem Jahr will Caterpillar seinen Umsatz auf mehr als 50 Milliarden Dollar hochschrauben und sein Ergebnis um annähernd 45 Prozent auf rund 6 Dollar je Aktie verbessern.

„Der Ausblick spiegelt unsere Meinung wider, dass sich die Weltwirtschaft weiter erholen wird“, sagte Konzernchef Oberhelman. Die Anleger hörten es gerne: Die Aktie stieg vorbörslich um gut 2 Prozent. Die jüngsten Zukäufe sind in der Prognose noch nicht einmal berücksichtigt: Caterpillar übernimmt die Motoren-Werke Mannheim (MWM) und den Minenausrüster Bucyrus. Caterpillar baut daneben weltweit acht neue Werke, um genügend Raupen, Bagger oder Muldenkipper liefern zu können.  

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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