Beibehaltung trotz niedriger Gewinne
Philips dementiert Rückzug aus Unterhaltungselektronik

Der niederländische Elektronikkonzern Philips plant keinen vollständigen Rückzug aus der Unterhaltungselektronik. Dennoch wird der Verkauf oder die Schließung von Teilen der Sparte nicht ausgeschlossen. Im dritten Quartal war die Sparte wegen eines wachsenden Preiswettbewerbs in die Verlustzone gerutscht.

HB AMSTERDAM. Der niederländische Elektronikkonzern Philips plant nach eigenen Angaben keinen vollständigen Rückzug aus seinem größten Geschäftsfeld, der Unterhaltungselektronik. Dennoch schloss der Konzern am Mittwoch erneut den Verkauf oder die Schließung von Teilen der Sparte nicht aus.

Europas größter Unterhaltungselektronik-Konzern reagierte auf einen Bericht der Zeitung „Die Welt“. Darin wurde Philips-Chef Gerard Kleisterlee mit den Worten zitiert, es sei denkbar, Teile des Bereiches Unterhaltungselektronik zu veräußern.

„Wir haben keine Pläne, die Unterhaltungselektronik aufzugeben“, sagte ein Unternehmenssprecher. „Für ein Unternehmen ist es ganz natürlich, dass die einzelnen Aktivitäten fortwährend auf Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität geprüft werden. Das gilt für das gesamte Unternehmen.“ Die Unterhaltungselektronik macht mehr als ein Viertel des Umsatzes von Philips aus, die Gewinnmargen sind jedoch niedrig. Im dritten Quartal war die Sparte wegen eines wachsenden Preiswettbewerbs in die Verlustzone gerutscht.

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