Belebung in zweiter Jahreshälfte erwartet
Renault-Konzern muss Absatzeinbußen hinnehmen

Der französische Auto-Hersteller Renault hat im ersten Halbjahr 2003 Absatzeinbußen in Höhe von 4,5 % im Vergleich zum Vorjahr verbucht. Als Gründe nannte der viertgrößte europäische Auto-Konzern am Donnerstag in Paris eine gesunkene Nachfrage wegen der veralteten Modellreihe und einem geschrumpften Markt in Europa.

Reuters PARIS. Die gesamte Renault-Gruppe mit Dacia und Samsung habe knapp 1 225 000 Fahrzeuge verkauft, bei der Marke Renault seien es rund 1 134 000 Fahrzeuge gewesen und damit 5,6 % weniger als im Vorjahreszeitraum. Allerdings rechnete Renault dank des Interesses an den Modellen Espace und Megane mit einem steigenden Marktanteil in der zweiten Jahreshälfte.

„Die unsichere Wirtschaftslage und eine Schrumpfung des europäischen Marktes um 2,8 % haben einen negativen Einfluss auf den Absatz von Renaults Pkw und Kleinlaster im ersten Halbjahr 2003“, teilte Renault mit.Die Marke Renault habe allerdings in Westeuropa Monat für Monat bessere Ergebnisse erzielt. „Dieser Trend sollte entsprechend der Prognose in der zweiten Jahreshälfte anhalten“, hieß es in der Stellungnahme. Der Absatz in Westeuropa sei um 6,8 % gefallen, während er im Rest der Welt um 4,4 % gestiegen sei.

Der Konkurrent PSA Peugeot Citroen hatte Anfang der Woche einen Absatzzuwachs von 1,9 % im ersten Halbjahr bekannt gegeben. Andere Mitbewerber wie BMW und Daimler-Chrysler hatten wegen des geschrumpften europäischen Marktes Absatzeinbußen von 5,5 % bei der Marke BMW beziehungsweise zwei Prozent bei Mercedes verbucht.

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