Bericht der "Börsenzeitung" bestätigt sich
Großaktionär steigt bei Balda aus

Ein entsprechender Zeitungsbericht hat sich bestätigt: Balda hat seinen Großaktionär Bernd Fennel verloren. Der stellvertretende Aufsichtsratschefs hat sich von seiner gesamten Beteiligung an dem Handyausrüster getrennt.

HB DÜSSELDORF. Das knapp 50 Prozent des Balda-Kapitals umfassende Paket sei bei institutionellen Investoren platziert worden, hatte die „Börsenzeitung“ unter Berufung auf Finanzkreise am Mittwoch berichtet. Zuerst schwieg Balda zu dem Bericht, um ihn am Mittwochnachmittag zu bestätigen. Nach der Transaktion befänden sich gut 75 Prozent der Balda-Aktie im Streubesitz, teilte das Unternehmen mit. Fennel habe sämtliche der bisher von ihm gehaltenen 19 832 625 Aktien veräußert. Diese seien an internationale institutionelle Anleger gegangen

Die "Börsenzeitung" hatte weiter berichtet, einen Teil der Aktien hätten die ehemaligen Tchibo-Miteigentümer Günther und Daniela Herz übernommen. Die dementierte Balda. Ein Balda-Sprecher sagte, Fennel habe das Unternehmen darüber informiert.

Balda liefert überwiegend Kunststoffkomponenten für die Mobilfunkindustrie. Das im Kleinwertesegment SDax notierte Unternehmen hat im ersten Halbjar glänzend abgeschlossen. Im Gesamtjahr peilt der Vorstand einen Vorsteuergewinn von 45 bis 47 Mill. Euro an. Das Umsatzziel liegt bei 420 bis 440 Mill. Euro. Im vergangenen Jahr hatte Balda einen Umsatz von 378 Millionen Euro erwirtschaftet.

Balda baut derzeit seine Produktion in China aus und errichtet ein zweites Werk bei Peking, das im vierten Quartal in Betrieb gehen soll.

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