Berichte
Opel drosselt Produktion in Eisenach

Der Opel-Adam war der neue Hoffnungsträger für den wankenden Autobauer – bisher kann aber auch das neue Modell die Erwartungen nicht erfüllen. Die Produktion in Eisenach wird daher nun gedrosselt.
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Eisenach/ErfurtDer Autobauer Opel drosselt nach Medienberichten wegen gesunkener Nachfrage die Produktion des Kleinwagens Adam in seinem Eisenacher Werk. „Thüringer Allgemeine“ und „Thüringer Landeszeitung“ berichteten am Dienstag unter Berufung auf den Betriebsrat, dass im Oktober sieben Tage Fertigungstopp über verlängerte Wochenenden vorgesehen seien. Vom Unternehmen war zunächst keine Bestätigung zu bekommen.

Im August hatte Opel noch acht Millionen Euro in die Lackiererei für zweifarbige Versionen des Adam investiert. Das zu Jahresbeginn gestartete Modell wird ausschließlich im thüringischen Eisenach gefertigt. Nach früheren Angaben waren dort von Januar bis Ende Juli insgesamt etwa 41 000 Ausgaben des Adam vom Band gerollt.

In der vergangenen Woche hatte der neue Opel-Chef Karl-Thomas Neumann angekündigt, 130 Millionen Euro in das Werk Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz) zu investieren. Im Werk Bochum soll die Autoproduktion dagegen Ende 2014 auslaufen. Opel kämpft derzeit wie viele andere Hersteller mit den Folgen der Absatzkrise in Europa.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • "Seither sehe ich die Werkstatt nur noch zum TÜV und Ölwechsel."
    Geht mir auch so. Bin aber vor einigen Jahren zu Opel übergewechselt...

  • Habe mich lange genug mit den Popels rumgeärgert, seit 1999 fahre ich Mercedes SLK und seit 2009 VW Caddy.

    Seither sehe ich die Werkstatt nur noch zum TÜV und Ölwechsel.

  • Ich verstehe nicht warum immer auf GM und Opel herungehackt wird.GM ist aus der Krise raus und hat eine ansprechende und erfolgreiche Modellpalette.Auch Opel zeigt,dass es erneut sehr schöne,frische Autos bauen kann.Ein schnelles reagieren auf die aktuelle Nachfrage ist normales Handwerk, eine Fabrik muss atmen können.
    Bochum hätte schon lange geschlossen werden müssen.
    Wer will eigentlich in dem vergurkten Rotfrontfilzland NRW,in dem die Pensionen der Landesbankmitarbeiter im Steuerparadies Jersey
    akkumuliert wurden und dessen Oberaufsicht der Herr Landesfinanzminister,der mit gestohlenen CD`s die Bürger jagt ,angeblich von nichts wusste ? Hauptsache die SPD Bonzen am Rhein füllen sich ihre Taschen.Es fehlt der eiserne Besen Josef Stalins,der mit solchen Genossen aufräumt.Nachhaltig.


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