Berliner Büroartikelkonzern kauft erstmals seit der Insolvenz wieder zu – Rückendeckung durch neuen Mehrheitsaktionär
Herlitz beendet harten Sanierungskurs

Nach der angekündigten Mehrheitsübernahme durch die US-Beteiligungsfirma Advent steht der Berliner Büroartikelkonzern Herlitz erstmals wieder vor einem Unternehmenszukauf. „Der Aufsichtsrat hat grünes Licht für den Erwerb eines osteuropäischen Herstellers von Ordnern und Registraturen gegeben“, sagte der künftige Vertriebsvorstand Dietrich Groth dem Handelsblatt. Näheres will Herlitz kommende Woche bekannt geben.

HB BERLIN. Damit ist der harte Sanierungskurs für das Berliner Unternehmen vorerst beendet. Nach ungezügelten Zukäufen in den USA, Russland und im renditeschwachen Berliner Immobilienmarkt war die börsennotierte Herlitz AG Anfang 2002 in die Insolvenz gerutscht. In der Folgezeit trennte sich der Konzern von zahlreichen Tochterfirmen (siehe Kasten). Die Mitarbeiterzahl sank von 5 000 auf heute 2 700.

Mit Hilfe des neuen Mehrheitsgesellschafters will der Vorstand nun das Steuer in Richtung Expansion herumreißen. „Mit dem Einstieg von Advent werden wir wieder zu einer ganz normal finanzierten Firma“, erwartet Vorstandschef Christian Supthut. Auch nach Abschluss des Insolvenzverfahrens hatte sich Herlitz Jahr für Jahr...

 
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