Besonders starkes Umsatzwachstum in Europa, der Türkei, Russland und Lateinamerika
Hurrikane helfen Gillette-Umsatz

Der US-Konsumgüterkonzern Gillette hat im dritten Quartal von den Hurrikanen profitiert und 14 Prozent mehr Gewinn verbucht. Im Vorfeld stieg der Absatz teurerer Produkte an und Duracell-Batterien verzeichneten ein Umsatzplus.

HB CHICAGO. Der Nettogewinn lag bei 475 Millionen Dollar oder 47 Cent je Aktie, wie das in Boston ansässige Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt 43 Cent je Aktie erwartet. Der Umsatz legte zwölf Prozent auf 2,69 Milliarden Dollar zu.

Allein die Schwäche des Dollar habe vier Prozentpunkte des Umsatzwachstums ausgemacht, teilte Gillette mit. Dadurch steigt in Dollar gerechnet der Wert von Produkten, die in anderen Währungen verkauft werden. Ein besonders starkes Umsatzwachstum machte Gillette in Europa, der Türkei, Russland und Lateinamerika aus.

Der Umsatz mit Rasierklingen und Rasierern stieg um 7 Prozent auf 1,11 (1,03) Mrd. Dollar, jener mit Duracell-Batterien um 15 Prozent auf 592 (514) Mill. Dollar und jener mit Zahnpflegeprodukten um 27 Prozent auf 418 (328) Mill. Dollar. Im Segment Zahnpflege habe sich der Zukauf der Rembrandt-Bleicheerzeugnisse sowie der Zooth-Kinderzahnbürsten positiv ausgewirkt.

Der Schwung sei weiter intakt, sagte CEO James M. Kilts. Daher erwarte das Unternehmen im Gesamtjahr sehr starke Ergebnisse, die die Basis für ein weiteres solides Jahr (2005) darstellten.

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