Besserungen für 2005 in Sicht
Umsatz bei Elektro-Hausgeräten schrumpft weiter

Angesichts der anhaltenden Konsumflaute bleibt das Inlandsgeschäft für die deutschen Hersteller von Elektro-Hausgeräten weiterhin schwach, so der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI). Der Umsatz ging zum vierten Mal in Folge zurück.

HB FRANKFURT. „Das Inlandsgeschäft springt nicht an, der Export ist aber weiterhin erfolgreich“, sagte Reinhard Zinkann, Vorstandsmitglied des Zentralverbandes Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) und Sprecher der Hausgeräte-Fachverbände am Montag in Frankfurt.

Der Umsatz mit Elektro-Hausgeräten in Deutschland schrumpfe 2004 voraussichtlich um drei Prozent auf 6,2 Mrd. Euro und damit das vierte Jahr in Folge. Bei den Exporten werde hingegen nach dem Rückgang in 2003 wieder mit einem Umsatzplus von acht Prozent auf 6,6 Mrd. Euro gerechnet. „Besonders gut haben sich Einbaubacköfen, Waschmaschinen und Kühlschränke in andere Länder verkauft“, erläuterte Zinkann. Die Produktion der Branche werde insgesamt etwa auf dem Vorjahreswert von 8,4 Mrd. Euro liegen.

2005 geht der Verband zumindest von einem stabilen Inlandsgeschäft aus. „Der aufgestaute Ersatzbedarf bei Haushalt-Großgeräten sollte 2005 wieder zu einer leichten Belebung im Inland führen“, sagte Zinkann. Beim Export rechnet der ZVEI mit einem Zuwachs von fünf Prozent. Wegen der gestiegenen Rohstoffkosten und einer durch die Lkw-Maut verteuerten Logistik werden die Haushalt-Großgeräte-Hersteller nicht um Preiserhöhungen vorbeikommen, prognostizierte Zinkann.

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