Bewerbung mit Partnern
EADS will für die Nato ein Flugkörperabwehrsystem bauen

Die Rüstungsunternehmen EADS, Northrop Grumman und Indra wollen sich gemeinsam um einen Auftrag der Nato für ein Flugkörperabwehrsystem bewerben. Die drei Firmen teilten mit, sie wollten bei der Bewerbung um ein neues Programm der Nato zur Abwehr von Raketen mit einer kurzen bis mittleren Reichweite kooperieren.

HB FRANKFURT. Die Auftragsvergabe solle im Frühjahr 2006 erfolgen. Das Programm habe ein Volumen von rund 80 Millionen Euro über sechs bis sieben Jahre.

„Die Verbreitung von Flugkörpern aller Reichweitenklassen stellt eine massive Gefahr für die Mitgliedstaaten und Bündnistruppen der Nato dar“, sagte Gary Abercrombie, Vice-Präsident des Missile-Defence Programms bei Northrop Grumman.

Das Projekt mit dem Namen „Alliance Ground Surveillance (AGS)“ soll nach den Plänen der Nato ab 2010 eingesetzt werden. Radar-Technik in bemannten und unbemannten Flugzeugen soll ermöglichen, Vorkommnisse auf dem Boden zu beobachten. Der Chef der Verteidigungssparte von EADS, Stefan Zoller, sagte, der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern wolle seine starke Ausrichtung auf transatlantische Kooperationen weiter verfolgen.

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