Bierbrauer
Warsteiner einigt sich mit Möller-Hergt

Im Streit um eine Millionen-Abfindung hat sich die Warsteiner Brauerei mit ihrem ehemaligen Generalbevollmächtigten außergerichtlich geeinigt. Sowohl die Brauerei als auch der Anwalt des Ex-Warsteiner-Managers Gustavo Möller-Hergt.

HB WARSTEIN. Über die Höhe der Abfindung, die Möller-Hergt für die Auflösung des bis 2012 laufenden Vertrages bekommt, sei Stillschweigen vereinbart worden, sagte ein Warsteiner-Sprecher. Bis zum Ende des Vertrages hätten sich allein die Gehälter des Managers ohne Zulagen auf drei Mio. Euro summiert.

Der Deutsch-Peruaner Möller-Hergt hatte das Familienunternehmen mehrere Jahre geleitet. Er war im Herbst 2007 fristlos entlassen worden. Hintergrund der Kündigung sollen Streitigkeiten mit dem Inhaber Albert Cramer und dessen Tochter Catharina gewesen sein. Möller-Hergt hatte nach deren Eintritt in die Unternehmensführung nach eigenen Worten eine geordnete Übergabe und seinen Rückzug angeboten, war dann aber entlassen worden.

Daraufhin hatte der Manager auf Einhaltung seines Vertrages mit einem Grundgehalt von 50 000 Euro monatlich geklagt. Im einem Verfahren zur Zahlung der ersten drei Monatsgehälter nach der Kündigung hatte er vor der Zivilkammer des Arnsberger Landgerichts erstinstanzlich Recht bekommen.

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