Bierkonzern trennt sich von einem Drittel seines Vorjahresumsatzes
Strategiewechsel bei Holsten

Die Holsten-Brauerei hat sich nach der Übernahme durch die dänische Carlsberg-Gruppe von ihrer Strategie der nationalen Biermarken verabschiedet.

HB HAMBURG. Die Aktionäre der Holsten- Brauerei AG stimmten am Dienstag auf der Hauptversammlung in Hamburg dem Verkauf der Biermarken König und Licher an die Bitburger-Gruppe zu und besiegelten damit die Kursänderung. Damit trennt sich der einstmals größte deutsche Bierkonzern von einem guten Drittel seines Vorjahresumsatzes von 752 Millionen Euro. Bereits im Mai hatte der neue Mehrheitseigner Carlsberg das Geschäft mit alkoholfreien Getränken verkauft.

„Das ist Teil eines Strategiewechsels bei Holsten“, sagte Vorstandschef Wolfgang Burgard. Die bislang verfolgte Strategie, die auf den Ausbau nationaler Marken setzte, habe sich wegen der hohen Aufwendungen als wirtschaftlich problematisch erwiesen. Der deutsche Biermarkt sei...

 
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