Bieter für Chrysler
Nur noch Magna im Rennen

Der Verkauf der angeschlagenen US-Sparte von Daimler-Chrysler steht nach einem Magazinbericht vor dem Abschluss. Der austrokanadische Zulieferer Magna sei derzeit der einzige ernsthafte Interessent an Chrysler.

HB MÜNCHEN. Das berichtet die „Automobilwoche“ unter Berufung auf Verhandlungskreise. Die Entscheidung über den Verkauf an Magna solle noch im Mai fallen. Die Unternehmen wollten dazu laut Magazin keine Stellung nehmen. Laut „Automobilwoche“ erwarten Branchenkenner, dass Magna Chrysler nach der Sanierung wieder verkauft. Zudem werde angenommen, dass auch die Stuttgarter einen Anteil an Chrysler behielten.

Magna gehe mit einer Chrysler-Übernahme nicht nur finanziell ein hohes Risiko ein. Wichtige Magna-Kunden wie General Motors oder BMW könnten abspringen, weil sie Fertigungs- oder Entwicklungsaufträge nicht an einen Konkurrenten wie Magna-Chrysler vergeben wollten. Branchenkenner vermuteten daher, dass Magna die Chrysler-Beteiligung über eine Holding führen könnte, getrennt von der Zuliefersparte.

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