Bilanz 2005/2006
Konzernumbau macht sich für Heidelberger Druck bezahlt

Der weltgrößte Druckmaschinen-Hersteller Heidelberger Druck hat im Geschäftsjahr 2005/2006, das am 31. März endete, seinen Gewinn mehr als verdoppelt. Das lag nicht zuletzt an der Neuaufstellung des Unternehmens.

HB STUTTGART. Der Überschuss vor Minderheiten sei von 61 auf 135 Mill. gestiegen, teilte der Konzern am Mittwoch in Heidelberg mit. Damit blieb der Weltmarktführer allerdings leicht unter den Erwartungen der Analysten, die im Schnitt mit einem Gewinn von 143 Mill. Euro gerechnet hatten. Der Umsatz stieg hingegen nach einem kräftigen Wachstum im Schlussquartal stärker als von den Finanzexperten erwartet um 12 Prozent auf 3,59 Mrd. Euro.

Mit einem Betriebsergebnis (Ebit) von 277 Mill. Euro traf Heidelberger Druck im vergangenen Jahr fast punktgenau die Analystenerwartungen. In der kleineren Sparte Weiterverarbeitung belasteten Abschreibungen auf Firmenwerte das Betriebsergebnis, das entgegen der Planung mit 3 Mill. Euro erneut negativ ausfiel.

Heidelberger Druck konzentriert sich seit längerem auf Offset-Druckmaschinen und die Weiterverarbeitung; die verlustreichen Sparten Rollen- und Digitaldruck waren verkauft worden.

„Der weltweite konjunkturelle Aufschwung hat sich im vergangenen Jahr stabilisiert“, sagte Vorstandschef Bernhard Schreier. Auch für das laufende Jahr sei mit einem positiven Trend in der Print-Medien-Industrie zu rechnen. Der Konzern verfügte Ende März über einen Auftragsbestand von rund 1 Mrd. Euro, der damit auf dem hohen Vorjahresniveau liegt. Bei der Ertrags- und Finanzkraft sehe Heidelberger Druck weiteres Steigerungspotenzial, ergänzte Finanzvorstand Herbert Meyer.

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